Familienrecht

Familienrecht Das Familienrecht hat viele Facetten und ist durch Gesetz und Rechtsprechung geprägt. Jeder Fall liegt anders, jede Familie ist ein individuelles System und unterliegt der Einzelfallbetrachtung.

Familienrecht und „Mediation“ – beraten, verhandeln, einigen!
Mediation bedeutet Gesprächsführung, wo die Beteiligten alleine nicht mehr weiter kommen. Manchmal „hakt“ es auch einfach, wenn Gespräche untereinander häufig nach gleichem Muster ablaufen. Entweder schließt sich dann ein streitiges Gerichtsverfahren an und die Beteiligten geben die Entscheidung in die Hände des Familiengerichts. Oder man erkennt, dass dieser Weg auch viel zerstören könnte. Ich zeige Ihnen Lösungswege auf und erarbeite Ideen und Wege, die Rechtssicherheit und Beruhigung in einer schwierigen Zeit der Trennung ermöglichen.

Scheidung, Geld, Kinder
Einvernehmliche Scheidungen haben meist eine kürzere Verfahrenszeit vor dem Familiengericht und bestehen lediglich aus dem Antrag zur Scheidung der Ehe der Beteiligten. Im Regelfall sind Formulare für die Auskunft bei dem jeweiligen Rententräger von den Beteiligten auszufüllen, werden weiter geleitet und nach der Bearbeitungszeit der Rententräger liegen dem Familiengericht alle Informationen für den Versorgungsausgleich vor. In einem Termin vor dem Familiengericht erfolgt der Scheidungsausspruch und der Versorgungsausgleich.

Wenn die Beteiligten nicht mehr an einem Strang ziehen können oder wollen, kommt es zu einem streitigen Scheidungsverfahren vor dem Familiengericht. Neben dem Scheidungsantrag und dem Versorgungsausgleich werden Folgeanträge verhandelt über z.B. Unterhalt, elterliche Sorge, Zugewinn. Häufig kommt es dann auf einzuholende Wertgutachten an über den Wert der eigenen Immobilie, der eigenen Firma oder sonstiger Vermögensgegenstände, die Höhe der Einkünfte bei Selbständigen. Existenzsorgen auf beiden Seiten sind in dieser Zeit keine Seltenheit.

Kommen Schwierigkeiten im Miteinander rund um die gemeinsamen Kinder auf, geht es rechtlich um die elterliche Sorge (oder auch zusätzlich um das Besuchsrecht/Umgangsrecht). Die eigenen Interessen für die Kinder in den Hintergrund zu stellen, ist nicht immer leicht, erst Recht, wenn in einem selber vielleicht gerade der Eindruck aufkommt, dass der andere Elternteil da so gar nicht mit arbeitet. Es kann zu emotional schweren Situationen im gerichtlichen Verfahren kommen, bei Notwendigkeit eines familienpsychologischen Sachverständigengutachtens zu Unverständnis und Unsicherheit, aber auch zu neuen Wegen im Miteinander.
Sie sind Eltern für Ihr Leben – da lohnt es sich gemeinsam eine gute Basis zu erarbeiten.